Katastrophe
Die Unwetter im September 2005 haben das Napfgebiet, wo unsere Arche sich befindet, auch schwer heimgesucht. Viele Hänge, sowie ein Teil unserer Zufahrtsstrasse sind zu Tal gerutscht. Wir waren einige Zeit von der Umwelt abgeschnitten, Schafe und Ziegen mussten aus der Gefahrenzone evakuiert werden. Die Ställe dieser Tiere sind nach wie vor sehr gefährdet, da ober- und unterhalb tiefe Bodenrisse entstanden sind.
All dies muss irgendwann saniert und wieder sicher gemacht werden. Im Moment wird an der Strasse gearbeitet. Gemeinde und Kanton schätzen den Schaden bloss an der Strasse auf ca. 100‘000.- Franken. Mich hat fast der Schlag getroffen, als ich erfuhr, dass wir von dieser Summe 20% selber tragen müssen. Das heisst, ich muss rund 20‘000.- Fr. allein auftreiben. Eine unglaubliche Summe für unsere Tierherberge!
Also stehe ich heute mit der riesigen Bitte vor Euch allen, uns zu helfen, so gut es geht. Versucht bitte auch in Eurem Bekanntenkreis von uns zu erzählen. Vielleicht hat irgend jemand ein besonders grosses Herz und bietet spezielle Hilfe an. Es werden auch in Zukunft noch gewaltige Kosten auf uns zu kommen, bis die vielen Erdrutsche ausgeglättet, die weggerissenen Zäune neu erstellt und die Kleintierställe saniert sind.
Im Oktober wird wieder mein Herbstbericht bei Euch erscheinen. Da werde ich auch wieder über gefreutere Begebenheiten erzählen können. Aber im Moment ist unsere Arbeit draussen endlos, und ich bitte Euch noch um Verständnis, wenn ich Eure Spenden nicht einzeln verdanke. Ich bin Euch allen, die Ihr uns in dieser schweren Krise helft zu überleben, unendlich dankbar.
Katastrophenbrief (als PDF herunterladen, 284 KB)
